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  • 20. Oktober 2015
    Macher 25 - Der große Wirtschaftspreis des Ostens > mehr

  • 20. Oktober 2015
    Der Wunsch, in der alten Heimat Neues zu wagen > mehr

  • 23. September 2015
    Im Zirkus der Mobilität > mehr

  • 02. September 2015
    IFA Rotorion baut Holding-Geschäftsführung aus > mehr

  • 01. September 2015
    IFA Rotorion startet ins neue Ausbildungsjahr > mehr
    Siebzehn neue Auszubildende und duale Studenten werden von Felix von Nathusius (hinten links) begrüßt

     

    ·         17 neue Auszubildende und duale Studenten

    ·         IFA Ausbildungszentrum bietet ausgezeichnete Lernbedingungen

    ·         Exkursion zur IAA fördert Motivation für eigene Arbeit

    ·         Viele Bewerber durch Schule nur unzureichend vorbereitet

     

     

    HALDENSLEBEN (1. September 2015). Der Haldensleber Automobilzulieferer IFA Rotorion startet mit 17 neuen Auszubildenden und dualen Studenten ins neue Ausbildungsjahr. Die jungen Frauen und Männer werden ab heute in den Berufen Elektroniker für Automatisierungstechnik, Zerspanungsmechaniker und Lagerlogistiker ausgebildet. Unter den Berufseinsteigern befinden sich auch drei duale Studenten aus dem Fachbereich Maschinenbau, die neben einem anerkannten IHK-Abschluss parallel einen Studienabschluss als Bachelor erwerben. Trotz ausgezeichneter Ausbildungsbedingungen konnten bislang nur 17 der insgesamt 19 angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden. Mit 73 Auszubildenden und dualen Studenten zählt der europäische Marktführer für Antriebswellen und Gelenke zu den größten Ausbildungsbetrieben in Sachsen-Anhalt.

     

    IFA Rotorion legt großen Wert auf eine fachlich fundierte Ausbildung der Berufseinsteiger. Mit einem hauseigenen Ausbildungszentrum mit Lehrwerkstatt, extra Maschinenpark für Auszubildende und einem Computerkabinett hat der Automobilzuliefererbetrieb dafür ideale Voraussetzungen geschaffen. Erst 2014 wurde IFA Rotorion durch die IHK Sachsen-Anhalt zu den besten Ausbildungsbetrieben des Landes gekürt.

     

    Motivation schlägt Schulnoten

    Die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung wird bei IFA Rotorion bereits bei der Auswahl der künftigen Auszubildenden geschaffen. Ein internes, mehrstufiges Auswahlverfahren bietet dem Unternehmen und den Bewerbern ausreichend Gelegenheit, ein umfassendes Bild von einander zu gewinnen, wie Eckhard Becker, Ausbildungsleiter bei IFA Rotorion, erläutert: „Gute schulische Leistungen sind natürlich ein Indikator bei der Auswahl unserer Auszubildenden. Mindestens genauso wichtig sind uns aber eine große Portion Eigenmotivation sowie Interesse und Freude am künftigen Berufsbild. Die besten Schulabschlüsse bringen nichts, wenn die Begeisterung fehlt.“ Damit die Bewerber einen ersten Eindruck von ihrem künftigen Arbeitsplatz gewinnen können, gehört das Angebot eines praktischen Probearbeitstags im Betrieb zum Auswahlverfahren.

     

    IFA Rotorion liegt viel daran, dass Motivation und Begeisterung auch im Arbeitsalltag nicht auf der Strecke bleiben. Schon am 25. September starten die neuen Auszubildenden und dualen Studenten zu einer Exkursion zur weltweit größten Automobilausstellung IAA in Frankfurt/Main. In Teams sollen Aufgaben gelöst und die neuesten Automobiltrends entdeckt werden. „Wir arbeiten in einer spannenden Branche. Unsere Auszubildenden sollen hautnah erleben, wie sich unsere Produkte und damit ihre Arbeit in den hochwertigsten Autos wiederfinden“, so Sollors.

     

    Dieses Engagement zeigt auch für IFA Rotorion durchaus positive Effekte: Zum Ende des Ausbildungsjahrgangs 2015 wurden rund 90 Prozent der ehemaligen Auszubildenden in eine Festanstellung übernommen. Ein strategisch wichtiger Weg, um dem allgemeinen Fachkräftemangel in der Region und weiterer Abwanderung aktiv entgegenzuwirken.

     

    Ausbildungsangebot nicht voll ausgelastet

     

    Trotz der guten Ausbildungsbedingungen ist es IFA Rotorion allerdings in diesem Jahr nicht gelungen, alle angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Eine der Ursachen sieht Ausbildungsleiter Bernd Sollors in der mangelhaften Vorbereitung vieler junger Menschen auf den Eintritt ins Berufsleben: „Als Unternehmen können wir nicht das aufarbeiten, was während der schulischen Ausbildung versäumt wurde. Grundlagen der Mathematik und ein technisches Vorstellungsvermögen sind unabdingbar, um sich für eine Ausbildung in einem Automotive-Unternehmen zu qualifizieren. Hier beobachten wir seit Jahren einen Negativtrend. In dieses Bild passt auch, dass viele junge Menschen eine zu geringe Erwartungshaltung an ihre Zukunft haben. Viele können sich mit ihrem künftigen Berufsbild nicht identifizieren oder es mangelt grundsätzlich an erkennbarer Leistungsbereitschaft.“

     

    Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, unterstützt IFA Rotorion unter anderem bereits seit mehreren Jahren den Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ und bietet verstärkt auch Schülerpraktika zur Berufsorientierung an. Zwei Ausbildungsplätze zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zum Fachinformatiker sind bei IFA Rotorion in diesem Jahr noch zu besetzen. Schulabgänger, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, aber sich für einen dieser Berufe begeistern, können ihre Bewerbung noch bis zum 15. September 2015 an IFA Rotorion richten.

     

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  • 01. September 2015
    IFA Rotorion baut Holding-Geschäftsführung aus > mehr
    Dr. Robert Gutsche, Felix von Nathusius und Dr. Eckart Reihlen (v.l.n.r.)

    ·         Dr. Robert Gutsche neuer CFO / Dr. Eckart Reihlen neuer COO

    ·         Konsequente Umsetzung des globalen Expansionskurses

    ·         Stärkung der Kundenorientierung und Innovationskraft

     

    HALDENSLEBEN (01. September 2015). Die IFA Rotorion Holding GmbH erweitert mit Dr. Robert Gutsche als CFO zum 1. September und Dr. Eckart Reihlen als COO zum    1. Oktober die Geschäftsführung. Mit dem Ausbau der Holding-Geschäftsführung treibt der Automobilzulieferer aus Sachsen-Anhalt seine globale Expansion weiter voran. Mit über 2.200 Mitarbeitern und Standorten in Haldensleben, Charleston (USA) und Shanghai (China) gehört IFA Rotorion zu den Top 50 der deutschen Automobilzulieferer und ist Marktführer im Bereich Antriebswellen.

     

    Felix von Nathusius, CEO der IFA Rotorion Holding GmbH, konnte die beiden international erfahrenen Top-Manager für das Unternehmen gewinnen: „Dr. Gutsche und Dr. Reihlen sind Experten auf ihren Gebieten und bestens vertraut mit der Steuerung global agierender Unternehmen. Mit ihrer Unterstützung werden wir unsere starke Marktposition weiter ausbauen und unsere globale Expansion konsequent vorantreiben.“

     

    Dr. Robert Gutsche wird als neuer CFO weltweit die Bereiche Finanzen, IT, Personal und Einkauf verantworten. Dr. Gutsche verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der international führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und verantwortete dort zuletzt als Bereichsvorstand das deutsche Beratungsgeschäft.

     

    „IFA Rotorion hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten beeindruckend entwickelt. Ich freue mich darauf, meinen Beitrag zur globalen Ausrichtung zu leisten und damit den profitablen Wachstumskurs abzusichern. – Dies mit ausgeprägter Kundenorientierung und leistungsfähigen Unterstützungsprozessen“, so Dr. Gutsche.

     

    Dr. Eckart Reihlen wird als neuer COO die Forschung und Entwicklung sowie den  Unternehmensbereich Operations weltweit verantworten. Nach 25 Jahren in leitenden Positionen bei Bosch verfügt er über umfassende Erfahrung in der effizienten Umsetzung von Produktentstehungs- und Herstellungsprozessen. Dr. Reihlen leitete zuletzt den größten Standort der Bosch Gruppe in Russland.

    „Die Innovationskraft und die Qualität der Produkte von IFA Rotorion sind in der Automobilbranche anerkannt. Unser Ziel ist es, bestehende und neue Kunden mit weiteren Innovationen zur Kostensenkung und technologischen Differenzierung zu begeistern. Dabei setzen wird auf exzellente Fertigungen und schlanke Prozesse“, so Dr. Reihlen.

     

    Seit 2014 leitet Felix von Nathusius als CEO das traditionsreiche Familienunternehmen. Bereits seit 2006 verantwortete er den Aufbau des US-Werks in Charleston (South Carolina) und zuletzt die Eröffnung des neuen Standorts in Shanghai (China).

     

    Für die kommenden Jahre hat sich IFA Rotorion ambitionierte Ziele gesteckt, wie von Nathusius erläutert: „Wir werden in die TOP 100 der weltweit größten Automobilzulieferer vorstoßen. Wir sind dort, wo unsere Kunden unsere Erfahrungen und Leistungen fordern.“ Im Jahr 2015 wird das Unternehmen für Längswellen, Seitenwellen und Gelenke sowie für Leichtbaukomponenten einen Jahresumsatz von knapp einer halben Milliarde Euro erzielen.

     

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  • 20. August 2015
    IFA Rotorion drängt in Motorsport > mehr
    Nitroprop-N und Nitroprop-R

     

    ·         IFA Know-how für DTM, NASCAR und WRC

    ·         Motorsportlösungen müssen nicht viel kosten

    ·         Hochleistungswellen „Nitroprop" zur Saison 2016

     

     

    HALDENSLEBEN (20. August 2015). IFA Rotorion, der weltweite Marktführer für Gelenkwellen, drängt in den internationalen Motorsport. Dafür hat das deutsche Traditionsunternehmen sein Jahrzehnte langes Know-how aus allen Geschäftsbereichen gebündelt und in die Entwicklung von Hochleistungsgelenkwellen fließen lassen. Unter dem Namen „Nitroprop" sollen ultraleichte und extrem haltbare Gelenkwellen bereits in der Motorsportsaison 2016 zum Einsatz kommen. Einsatzgebiete sind DTM, NASCAR und WRC. Ab dem 15. September präsentiert IFA Rotorion die Varianten der neuen Nitroprop erstmals auf der weltweit größten Automobilmesse IAA dem internationalen Fachpublikum.

     

    Professioneller Motorsport ist seit je her die ideale Bühne für die Automobilindustrie, um Know-how und die Leistungsstärke von Produkten unter Beweis zu stellen. Jetzt expandiert auch IFA Rotorion in die internationale Motorsportszene, wie Felix von Nathusius, CEO der IFA Rotorion Holding GmbH, bekannt gab: „Seit über 50 Jahren entwickeln wir Antriebswellen und Gelenke für PKW und Nutzfahrzeuge. Als Marktführer in Europa und den USA wollen wir unsere technologische Führungsposition jetzt auch im Wettbewerb auf der Rennstrecke untermauern."

     

    Der Motorsporteinstieg wurde von langer Hand geplant. Oliver Schimpf, Geschäftsführer und CMO, sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt dafür gekommen: „Wir haben den Markt analysiert und sehen Potentiale für uns. Der Kostendruck im Motorsport steigt ständig und teure Werkstoffe werden zunehmend verboten. Mit unseren neuen Nitroprop-Versionen bieten wir Herstellern und Rennställen intelligente Standardlösungen zu günstigen Preisen. Im Idealfall wollen wir unsere Nitroprop schon in der Saison 2016 am Start sehen."

     

    Günstige Standardlösungen für Tourenwagen und Rally-Sport

     

    Zwei Varianten für Tourenwagen und Rally-Sport sind als Protototypen bereits fertiggestellt. Im Visier hat der Gelenkwellenspezialist internationale Tourenwagenserien wie DTM oder NASCAR sowie mit WRC auch den Rally-Sport inklusive der verschiedenen Raid-Serien.

     

    Die unterschiedlichen Nitroprop-Versionen sollen zu 70 Prozent aus Bauteilen bestehen, die auch in der Großserie verwendet werden. Damit kann auf mehrere tausend Teile zurückgegriffen werden, die sich bereits jahrelang bewährt haben. Diese Bauteile verfügen über mehrere Millionen gefahrene Kilometer und sind stets haltbarer als heutige Motorsportlösungen. Zusätzlich zeichnen sie sich durch ein geringeres Gewicht aus. Das Verschrauben beim Ein- und Ausbau der Welle gehört mit der Nitroprop ebenfalls der Vergangenheit an. Da Schnellwechselsysteme verwendet werden, kann die Welle während des Wettbewerbs in halber Zeit oder sogar noch schneller gewechselt werden.

     

    Vom Motorsport profitieren

     

    Die IFA-Ingenieure freuen sich bereits auf das neue Einsatzgebiet, wie Schimpf erläutert: „Motorsport ist ein spannendes Umfeld, das Menschen begeistert und motiviert. Für unsere jungen Ingenieure ist das eine ausgezeichnete Spielwiese, um sich fit zu machen und zu halten. Die Motorsportabteilung wird so zum Fitnessstudio unseres Unternehmens."

     

    Für die Neuentwicklung der Nitroprop haben die IFA-Ingenieure das Know-how aus allen Geschäftsbereichen einfließen lassen. Rund 13.000 Prototypen für vielfältigste Einsatzbereiche entstehen jährlich bei IFA Rotorion.

     

    Schimpf erwartet aus dem Motorsport zudem gleich zwei weitere positive Effekte für die künftige Entwicklungsarbeit: „Mit unseren Aktivitäten im Motorsport können wir Ideen umsetzen, die für Gelenkwellen in Serienautomobilen heute noch nicht infrage kommen. Gleichzeitig werden uns die neu gewonnenen Erkenntnisse aus dem Motorsport wichtige Impulse für die Optimierung von PKW-Wellen von morgen liefern."

     

    Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt a.M. werden die neuen Nitroprop Versionen vom 15. bis 27. September im Übergang Halle 5.1 zu 6.1, Stand A02 dem Fachpublikum präsentiert.

     

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  • 18. August 2015
    Hidden Champion: IFA Rotorion aus Haldensleben > mehr

  • 18. August 2015
    Global Player aus der Börde > mehr

  • 17. August 2015
    Unternehmer: Ost-Betriebe oft zu passiv bei der Zukunftssicherung > mehr

  • 06. August 2015
    Daimler, BMW, VW: Haldensleben fährt mit > mehr

  • 28. Juli 2015
    Felix von Nathusius: "Jeder Mensch ist ein Macher" > mehr

  • 27. Juli 2015
    IFA setzt auf SCM-Kampagne > mehr
    Finn Lemke, Anja Krökel, Thoralf Langwich und Matthias Musche (v.l.n.r.)

    ·         IFA startet mit SCM Fachkräfteoffensive

    ·         Region als attraktiven Standort bekannter machen

    ·         Gezielte Ansprache von Nachwuchskräften 

     

     

    MAGDEBURG (27. Juli 2015). IFA Rotorion intensiviert seine Bestrebungen, Studenten, Absolventen und Fachkräfte aus ganz Deutschland für das Unternehmen zu gewinnen. Dazu setzt der Haldensleber Automobilzulieferer jetzt auch auf die Fachkräfte-Kampagne „SCM für Studenten“ des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg.

     

    Bei den Magdeburger Heimspielen sollen in der Spielsaison 2015/2016 gezielt Studenten über verschiedene Werbemaßnahmen auf den Industrie- und Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt und seine attraktiven Arbeitsplätze in der Region aufmerksam gemacht werden, wie der SCM auf seiner heutigen Pressekonferenz im Beisein von Ministerpräsident Reiner Haseloff bekannt gab.

     

    Mit besonders stark rabattierten Eintrittskarten für Studierende sollen potentielle Fachkräfte in die Otto-Stadt gelockt werden. Unterstützt wird die Kampagne durch das Land Sachsen-Anhalt, die Otto-von-Guericke Universität und die FH Magdeburg/Stendal sowie durch die Unternehmen IFA Rotorion, Novelis Nachterstedt und Regiocom.

     

    Für IFA Rotorion ist die Kampagne des SC Magdeburg ein ideales Instrument der Fachkräftewerbung, wie Anja Krökel, Personalreferentin Personalmarketing & Recruitment bei IFA Rotorion, feststellt: „Wir unternehmen kontinuierlich große Anstrengungen, um Studenten und Absolventen auf unser rasant wachsendes Unternehmen aufmerksam zu machen. Die Heimspiele des SCM locken jedes Mal tausende Gäste aus ganz Deutschland nach Magdeburg. Das ist für uns eine ideale Plattform, um potentielle Fachkräfte anzusprechen und auf unsere vielfältigen Angebote wie Werkstudententätigkeiten, Praktika, Abschlussarbeiten oder unser internationales Trainee-Programm aufmerksam zu machen.“

     

    Thoralf Langwich, Bereichsleiter Personal bei IFA Rotorion, bezeichnet zudem das Partnernetzwerk rund um die Kampagne als besonderen Glücksfall: „Wir befinden uns in einem bundesweiten Wettbewerb um die besten Köpfe. Da reicht es längst nicht mehr, nur einen attraktiven Arbeitsplatz mit tollen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, sondern auch das gesamte Umfeld muss stimmen und attraktiv sein. Dass hier das Leben pulsiert und Spaß macht, dafür ist der SCM eines der wichtigsten Aushängeschilder der Region. Wenn wir jetzt mit dem SCM, dem Land Sachsen-Anhalt und den Hochschulen sowie mit anderen leistungsstarken Unternehmen an einem Strang ziehen, erreichen wir alle mehr, als wenn wir nur als Einzelkämpfer auftreten.“

     

    Seine Angebote wird IFA Rotorion über Werbeflächen in der GETEC-Arena und im Programmheft kommunizieren. Parallel werden Studenten, die den Rabatt bei der Online-Kartenbestellung geltend gemacht haben, auf eine eigens eingerichtete Website mit weiterführenden Informationen zu den Kampagnen-Partnern geleitet. Darüber hinaus werden Studenten über Mailings direkt angesprochen.

     

     

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  • 16. Mai 2015
    Wellen für die Welt > mehr

    Felix von Nathusius im Interview mit der "Volksstimme"/Wirtschaft

    Volksstimme, Wirtschafteil, 16. Mai 2015

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  • 24. April 2015
    Schüler schnuppern Arbeitsluft > mehr

  • 16. April 2015
    IFA Rotorion startet Gesundheitsinitiative > mehr

  • 10. April 2015
    Artikel in der Landeskampagne "Erfolgreich in Sachsen-Anhalt" > mehr

    Felix von Nathusius und IFA Rotorion im Portrait "Facettenreich"

    http://www.erfolgreich-in-sachsen-anhalt.de/facettenreich/#/48

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  • 10. April 2015
    IFA Rotorion startet Offensive für mehr Gesundheit > mehr
    Matthias Bittrich von IFA Rotorion und Rene Bethke von der AOK unterzeichnen den Kooperationsvertrag

    ·         IFA Rotorion und AOK unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

    ·         Gesundheitszustand von Mitarbeitern erhalten und fördern

    ·         Kostenlose Angebote für Mitarbeiter

     

    (Haldensleben, 10. April 2015). Der Automobilzulieferer IFA Rotorion und die AOK Sachsen-Anhalt haben heute eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Gleichzeitig ist damit der Startschuss für ein neues Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gefallen. Ziel des Projekts ist es, den Gesundheitszustand der IFA-Rotorion-Mitarbeiter auf möglichst hohem Niveau zu erhalten und zu fördern. Mit einem attraktiven Maßnahmenpaket will IFA Rotorion die Motivation und die Arbeitsplatz-zufriedenheit steigern und Fehlzeiten reduzieren. Das Projekt zum neuen BGM ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird neben Gesundheitschecks auch individuelle Beratungs- und Fitnessangebote umfassen. Alle Angebote werden für die Mitarbeiter kostenlos sein.

     

    Thoralf Langwich, Bereichsleiter Personal von IFA Rotorion, hebt die besondere Verantwortung des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern hervor: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital. Daher ist es unser wichtigstes Anliegen, Ausgleiche zum oft stressigen Arbeitsalltag zu schaffen, um die Gesundheit jedes Einzelnen zu erhalten und zu verbessern. Vor allem wollen wir auch mit entsprechenden Beratungsangeboten das Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung am Arbeitsplatz und in der Freizeit erweitern. Mit der AOK haben wir dafür einen starken Partner gefunden.“

     

    Die AOK Sachsen-Anhalt hat bereits umfangreiche Erfahrung in der Gesundheitsberatung großer Unternehmen in der Region. René Bethge, Leiter Vertreib und Marketing der AOK Sachsen-Anhalt, dazu: „Wir haben uns dem Thema Gesundheitsförderung verschrieben und betrachten es als große Chance, direkt in den Betrieben mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und Hilfestellungen für eine gesündere Lebensführung zu geben. In unserer Beratungsarbeit stellen wir immer wieder fest, wie wichtig dabei auch eine gesunde Führung ist. Eine Führungskraft, die auch auf sich selbst achtet und wertschätzt, gibt dieses Gefühl auch an seine Mitarbeiter weiter.“

     

    Zu Beginn der dreijährigen Projektphase werden zunächst umfassende Arbeitsplatzanalysen durchgeführt, um Potentiale für eine verbesserte Arbeitsplatzergonomie zu identifizieren. Weitere Daten zum aktuellen Gesundheitsstatus im Unternehmen sollen durch eine Mitarbeiterbefragung gewonnen werden. Auf Basis der so gewonnen Erkenntnisse, werden IFA Rotorion und AOK dann ein geeignetes Maßnahmenpaket schnüren, von dem jeder Mitarbeiter unmittelbar profitieren soll.

     

    In der Planung befinden sich individuelle Gesundheitschecks mit anschließender Gesundheits- und Ernährungsberatung. Auch psychologische Beratung wird eine Rolle spielen, die dabei helfen soll, Anzeichen für Burn-Out möglichst frühzeitig zu erkennen und Strategien zur Vermeidung aufzuzeigen. Sport ist bekanntlich die beste Medizin. Deshalb soll das Thema Fitness eine große Rolle spielen und entsprechende sportliche Aktivitäten angeboten werden. Alle Beratungs- und Fitnessangebote werden für die Mitarbeiter kostenlos sein.

     

    Um die Maßnahmen schnell zu entwickeln, hat sich ein mehrköpfiges BGM-Projektteam gebildet, das sich gleichermaßen aus Mitarbeitern aus dem Personalbereich wie aus Vertretern des Betriebsrats zusammensetzt. Ein Gesundheits-Coach der AOK Magdeburg wird das gesamte Projekt begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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  • 9. April 2015
    Artikel im Impulsmagazin HIER + JETZT > mehr

    Gerald Langer, Geschäftsführer von IFA-Technologies GmbH, zum Thema „Aufgleitendes Reibschweißen“

    http://issuu.com/genese-md/docs/img_hier.magazin.2015_on

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  • 30. März 2015
    IFA Rotorion geht gemeinsam mit der Stadt Haldensleben auf Reisen  > mehr
    Gemeinsame Sache: Stadt und Unternehmen gehen auf Tour

    Haldensleben (30. März 2015). Ein Lkw voller Jobs? Geht das? In Haldensleben schon. Die Kreisstadt ist im Aufbruch und bekannt für überraschende Aktionen. Wie viele andere Unternehmen, hat auch IFA Rotorion interessante Stellen zu besetzen. Attraktive Baugebiete und Wohnungsangebote stehen für diejenigen bereit, die Haldensleben nicht nur zum Arbeitsort, sondern auch zur ihrem Lebensmittelpunkt machen möchten.

    Zusammen mit den großen Unternehmen der Initiative Haldensleben „2020!“ geht IFA Rotorion und die Stadt mit ihren Angeboten auf Reisen: Ein Präsentationstruck wird ab Ende April landesweit für Haldensleben werben.


    Die Idee ist die logische Konsequenz der Standortmarketingkampagne im Rahmen des Wachstumspaktes „Haldensleben 2020!“ „Dahinter steckt nicht nur, freie Stellen mit Fachkräften zu besetzen, sondern viel mehr. Wir wollen für unsere tolle Kreisstadt begeistern, denn Haldensleben ist wie geschaffen, um sicher zu arbeiten, entspannt zu wohnen und mittendrin zu leben“, weiß Lutz Zimmermann, verantwortlich für das Stadt- und Standortmarketing.


    Mit dem pfiffigen, bewusst leicht provokanten Slogan: „Sie haben uns gerade noch gefehlt…“ wird der Lkw zum Hingucker, egal ob er fährt oder steht. Die Tour ist bereits geplant, in den kommenden 18 Monaten wird die „Roadshow“ Station in Klein- und Großstädten Sachsen-Anhalts machen, aber auch nach Niedersachsen und Thüringen „reisen“.


    Dafür bekommt der Lkw noch mehr Inhalt: Das vor einem Jahr eröffnete „Pop-up-Café“, in dem jetzt die Stadtrezeption zu finden ist, wird symbolisch in den schicken Truck umziehen. Das Innenleben hat ein Industriedesigner entworfen, es wird ein Ort, an dem man sich gern aufhält. „Wir wollen Verweildauer schaffen, mit den Leuten ins Gespräch kommen und für Haldensleben gewinnen, kurzum: von uns reden machen“, so Zimmermann weiter.


    Der Ausbau des Trucks startet natürlich mit einer besonderen Aktion und wird zugleich Azubi-Projekt. Die Auszubildenden der 2020-Unternehmen packen mit an, werden in den nächsten Wochen hämmern, sägen und natürlich ihre Ideen mit einbringen.
    Und weil immer alle guten Dinge drei sind, ziert ein Fernsehstar die Lkw-Seitenfläche und unterstützt das Vorhaben mit ganzem Herzen. Zugleich ist er waschechter Haldensleber und weiß, was guter Geschmack bedeutet. Deshalb wird es um seinen Namen ein Gewinnspiel geben, das natürlich einen ganz besonderen ersten Preis zu bieten hat.


    Wer den Truck sichtet und den QR-Code scannt, bekommt alles auf einen Klick. Über eine  Landingpage gelangen Interessierte und Wechselwillige direkt zu den Web-Portalen, die wichtig sind, wenn sie Job und Wohnung suchen oder auch gleich noch den Kita-Platz dazu finden

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  • 20. März 2015
    Nathusius will das Rad neu erfinden > mehr
    Hat bei Mifa das Steuer fest in der Hand: Geschäftsführer und Unternehmens-Retter Heinrich von Nathusius. Foto: Dominik Bath

    Quelle: Volksstimme (20. März 2015). Die Mitteldeutschen Fahrradwerke sind wieder in sicheren Händen. Vorbei sind die Zeiten, in denen windige Spekulanten versuchten, in Sangerhausen das schnelle Geld zu machen. Denn nun hat Heinrich von Nathusius das Sagen. Der Patriarch will die Zweiradmanufaktur sanieren - so wie er es nach der Wende mit dem Gelenkwellenhersteller IFA in Haldensleben tat.

     

    Heinrich von Nathusius mag das. Das Händeschütteln mit den Mitarbeitern, die ihm unglaublich dankbar sind, dass in Sangerhausen weiter Fahrräder gebaut werden. Die kurze Konversation mit seinen Angestellten, die am Band stehen und ihn mit wachen Augen und einem Lachen auf den Lippen grüßen. Da fühlt er sich auch ein wenig geschmeichelt.

     

    Ohne von Nathusius, der mit seinem eigenen Geld Mifa vor dem Untergang bewahrte, stünden viele der Mitarbeiter jetzt in der Schlange beim Arbeitsamt, das sich nur 200 Meter die Straße runter befindet. 600 Beschäftigte hätten ihren Familien zu Hause erklären müssen, warum das mit der Fahrradproduktion in Sangerhausen nicht mehr funktioniert.

     

    Wenn Heinrich von Nathusius durch die Mifa-Hallen streift, bleibt er stehen, guckt sich um. Er sieht den grauen Fußboden aus den Neunzigerjahren, der nicht mehr ganz eben ist. Er blickt an die Wände, von denen die weiße Farbe abblättert. Dann geht er weiter. An den Frauen und Männern vorbei, die am Band stehen und derzeit gut zu tun haben. Und zur Lackiererei, wo die Fahrradrahmen ihren Anstrich bekommen, die Mitarbeiter aber gerade eine Mittagspause machen. Das Butterbrot dürfte ihnen wieder schmecken. Von Nathusius lächelt. Durch die Mifa-Hallen weht ein neues Gefühl. Es ist, als ob ein Geist vertrieben wurde und die Zuversicht zurückgekehrt ist.

     

    Als von Nathusius das erste Mal vor die Belegschaft trat, läutete er das Ende der alten Dämonen ein. Das war am 12. Dezember des vergangenen Jahres. Nur wenige Stunden nachdem der neue Chef die Verträge mit Insolvenzverwalter Lucas Flöther unterschrieb. "Jetzt kriegt keinen Schreck. Ihr sollt innovative Produkte bauen und bekommt einen Opa als Geschäftsführer", sagte von Nathusius, der 71 Jahre alt ist. Die Lacher hatte er damit auf seiner Seite. Die Herzen noch nicht.

     

    Am Anfang herrschte Skepsis gegenüber dem neuen Eigentümer. Zu oft standen in den letzten Monaten Männer vor den Mitarbeitern, die ihnen Rettung versprachen, aber nicht umsetzten.

     

    "Mich ärgert, dass hier Finanzinvestoren tätig gewesen sind, die dem Unternehmen sehr geschadet haben", sagt der neue Besitzer und fügt hinzu, dass es nicht die Mitarbeiter gewesen wären, die in Sangerhausen Fehler gemacht hätten.

     

    Ein unerfreulicher Rückblick: Im März vergangenen Jahres klaffte in den Mifa-Büchern ein unerwartet riesiges Loch. Wegen lückenhafter Bilanzen fehlten nahezu 30 Millionen Euro. Die Geschäftsführung wurde innerhalb weniger Monate gleich mehrfach ausgetauscht. Doch die neuen Chefs brachten keinen frischen Wind. Der geplante Einstieg eines indischen Fahrradherstellers scheiterte. Hero Cycles sollte rund 15 Millionen Euro mitbringen. Das geplatzte Investment war der letzte Schlag für diejenigen, die noch an eine Mifa-Rettung geglaubt hatten.

     

    Die Angst vor dem Totalausfall ihrer Investitionen trieb auch die Anteilseigner um. Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer war vor zwei Jahren beim Fahrradbauer eingestiegen. Rund 20 Millionen Euro soll sein Aktienpaket wert gewesen sein. Seit der Schieflage versuchte er über mehrere Monate, seinen Einfluss im Unternehmen zu steigern. Doch Maschmeyer verlor den Machtkampf und gab auf. Insolvenzverwalter Lucas Flöther übernahm.

     

    Der Rechtsanwalt aus Halle wollte das Unternehmen nicht zerschlagen, sondern die Arbeitsplätze im Werk retten und hatte dafür bereits einige Aufträge an Land gezogen. Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) hielt die Augen auf und suchte für Mifa einen Investor. Dabei erinnerte er sich an einen alten Freund. Möllring und von Nathusius kennen sich seit Jahren aus gemeinsamen Aufsichtsratssitzungen bei der Norddeutschen Landesbank. Der Minister vertraut dem Unternehmer in wirtschaftlichen Fragen. Als Möllring 2013 Minister in Sachsen-Anhalt wurde, rief er von Nathusius an und ließ sich erste Details zur Wirtschaft zwischen Harz und Altmark erklären.

     

    Einen Anruf gab es auch dieses Mal. "Es ehrt, wenn man angesprochen wird, ob man helfen kann", sagt Heinrich von Nathusius, der in Sachsen-Anhalt für sein gewissenhaftes Management geschätzt wird. Aus dem Automobilzulieferer Ifa in Haldensleben machte er nach dem Kauf von der Treuhand den größten Hersteller von Gelenkwellen weltweit. IFA war 1992 faktisch tot. Keine Aufträge, keine Kunden. "Dort mussten neue Produkte und eine neue Kundenstruktur aufgebaut werden. Mit Mifa habe ich ein Unternehmen mit wesentlichen, gebuchten Aufträgen für das kommende Jahr übernommen", erklärt von Nathusius. Zehn Millionen Euro privates Geld investierte von Nathusius in die Rettung von Mifa, als er in Form eines "Asset Deals" sämtliche Wirtschaftsgüter des Fahrradherstellers übernahm.

     

    Von Nathusius ist so etwas wie der letzte Mohikaner in Sachsen-Anhalt. Ein Unternehmer der alten Schule. Zuerst muss es dem Betrieb gut gehen. Erst dann kommt sein persönliches Wohl. Von seiner langjährigen Erfahrung soll Mifa profitieren. Mit ihm als Gallionsfigur soll es vorwärts gehen.

     

    Mifa verändert sich. Der gräulich-gelbe Empfangsbereich im Firmensitz in Sangerhausen bekommt einen neuen Anstrich. Eine Beratergruppe hat Produktionsabläufe im Werk unter die Lupe genommen. "Wir sind mit unserem Wissen aus der Automobilindustrie auf Kostenjagd und werden Verschwendungen im Betrieb korrigieren", sagt von Nathusius. Durch Umstellungen in der Produktion sollen 10 bis 15 Prozent der Herstellungskosten eingespart werden.

     

    Die Bücher sind mit Aufträgen der Discounter gut gefüllt. Etwa eine halbe Million Fahrräder wird Mifa bis Jahresende produzieren. Das Geschäft mit den günstigen Rädern will von Nathusius weiterführen. "Das ist eine starke Gruppe, die uns hilft, andere Abnehmer günstig zu beliefern. Ich kann dadurch günstiger einkaufen, weil ich große Mengen abnehme", so der Unternehmer. Auch der Fachhandel wird weiter mit Rädern beliefert. Das Geschäft mit den Mifa-Eigenmarken Grace und Steppenwolf soll ebenso ausgebaut werden wie der Absatz von E-Bikes.

     

    Seine neue Firma bereitet von Nathusius schon heute auf eine Zeit nach ihm vor. "Ich mache das keine fünf Jahre", sagt er. "Meine Aufgabe ist die Sanierung durchzuführen und eine Geschäftsführung zu etablieren." Vor einigen Wochen warb er Olaf Flunkert vom Wettbewerber Derby Cycle aus Cloppenburg ab. Mit ihm und von Nathusius soll Mifa wieder auf die Beine kommen.

     

    INFORMATION:

    Traditionsreicher Zweiradhersteller - die Mitteldeutschen Fahrradwerke
    Seit dem 11. Dezember des vergangenen Jahres hat die Zukunft der Mifa ein neues Gesicht. Heinrich von Nathusius übernahm das Fahrradwerk in Sangerhausen und rettete 600 Angestellte vor der Arbeitslosigkeit. Das Unternehmen im Kreis Mansfeld-Südharz hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1907 gründeten Emil Schütze und Emil Hesse die Fahrradfabrik. 1939 wurde die Fahrradproduktion eingestellt und auf Kriegswirtschaft umgestellt. In Sangerhausen entstanden nun unter anderem Leitwerke für Junkers-Flugzeuge. 1946 erfolgte die Enteignung der Besitzer. 1950 wurde Mifa in einen Volkseigenen Betrieb umgewandelt.

    In den Fünfzigerjahren wurden in Sangerhausen vor allem klassische Tourenräder, Sporträder und Kinderräder produziert. 1969 wurde die Fertigung der bisherigen Diamant-Sporträder durch Mifa übernommen. In den Achtzigerjahren wurden auch Gepäckräder, Rennräder für Kinder, Saalsporträder, Tandems und BMX-Fahrräder hergestellt. Doch Mifa war auch aufgrund fehlender Weiterentwicklungen weit hinter den Weltstand zurückgefallen.
    Mehr als 9 Millionen Fahrräder wurden bei Mifa in der Zeit als volkseigener Betrieb produziert. 1996 erwarben Peter Wicht und Michael Lehmann Mifa von der Treuhandgesellschaft. Fortan konzentrierte sich das Unternehmen auf den Vertrieb für Handelsketten und Versandhäuser. 

    Seit Mai 2004 wurden Aktien von Mifa an der Börse gehandelt. Zukäufe von Konkurrenten wie Biria, Grace und Steppenwolf ließen Umsatz sowie Absatz steigen. Mitte März 2014 wurde bekannt, dass Mifa im Geschäftsjahr 2013 einen Fehlbetrag von 15 Millionen Euro erwirtschaftete. Zudem waren die Bilanzen seit Jahren fehlerhaft. Die Verluste summierten sich auf 28 Millionen Euro. Der Einstieg eines indischen Investors scheiterte. Ende September meldete Mifa Insolvenz in Eigenverwaltung an.

    (Quelle: © 2015 Volksstimme)

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  • 24. Februar 2015
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